Partner für spektakuläre Architektur - Portrait S+T Fassaden GmbH

Goldene Fassaden und hektargroße Dächer - das sind architektonische Meisterleistungen der S+T Fassaden GmbH. Die Metallbaufirma mit Sitz in Tessin bei Rostock hat sich erfolgreich auf hinterlüftete Fassaden und Freiformdächer spezialisiert. Wissenschaftliche Kooperationen sorgen dafür, dass kreative Ideen ihren Weg aufs Dach finden. Und ein gutes Innovationsklima lässt immer wieder Verbesserungen im Unternehmen gedeihen, zu denen die Mitarbeiter den Anstoß geben.

"Wir gehen grundsätzlich offen mit Problemen um, das ist bei uns die Basis für neue Ideen und Anregungen", sagt der Geschäftsführer Stefan Karnatz. Denn im Problem steckt seiner Ansicht nach die Chance, sich in dem entsprechenden Bereich entscheidend zu verbessern.

Offenheit prägt Innovationsklima
Wenn ein Mitarbeiter nach einer Lösung für ein Problem sucht, steht ihm die Tür des Geschäftsführers offen. "Kreative Hinweise höre ich mir gern gleich selbst an", erklärt Karnatz.

Die Umstellung auf das neue Datenbanksystem "Elo" zum Beispiel geschah auf Wunsch der Belegschaft: Das alte Archivsystem hatte zu viel Arbeitszeit gebunden, und die Bereitschaft war groß, sich in ein neues System einzuarbeiten. Dieses Engagement zeichnet die Mitarbeiter der Firma aus. "Wir sind ein junges, technikaffines Team und bilden uns im Bereich Softwarelösungen ständig weiter", erzählt Karnatz. Mindestens zehn Tage im Jahr sind für Fortbildungen aller Art reserviert. Auch für die Gesundheit seiner Mitarbeiter hat das Fassadenunternehmen 2020 vorgesorgt: Als während der Coronapandemie die Sporthallen schlossen, konnten die Mitarbeiter per Onlinebuchung das Fitnessstudio im neuen Verwaltungsgebäude nutzen.

Partner Forschung
Für seine innovativen Fassaden und Dächer sucht das Unternehmen immer wieder Forschungspartner in der Wissenschaft. So entwickelte es gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut Rostock ein lasergestütztes Verfahren, mit dem dreidimensionale Gebäude vermessen werden können. Für den Spezialisten ist das ein ideales Handwerkszeug, mit dem er 2008 etwa das größte Freiformdach der Welt verwirklichte - über der "Ferrari World" in Abu Dhabi. Und in Rostock ist die schon erwähnte goldene Fassade aus Eloxal entstanden, die den Bürokomplex "Campus Altkar-lshof" schmückt. Da der Bedarf des Metallbauers an statischen Gutachten groß ist, hat Karnatz eine weitere Neuerung realisiert: "2021 haben wir unser eigenes Statikbüro gegründet und eine eigene Pulverbe-schichtung etabliert, um unabhängiger zu werden." Alles nur Fassade? Im Fall dieses Mittelständlers kommt auch dahinter nur das Beste zum Vorschein.

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Die S+T Fassaden GmbH bekommt TOP 100-Siegel | Pressemitteilung 02.02.2022

Wettbewerb basiert auf wissenschaftlichem Auswahlverfahren / Ehrung durch Ranga Yogeshwar im Juni

Tessin – Ausgezeichnete Innovationsarbeit: Die S+T Fassaden GmbH aus Tessin hat bei der 29. Runde des Wettbewerbs TOP 100 als Ideenschmiede überzeugt. Sie hat dafür das TOP 100-Siegel 2022 verliehen bekommen. Nur besonders innovativen mittelständischen Unternehmen wird diese Auszeichnung zuteil. Am 24. Juni wird S+T Fassaden für diese Leistungen zusätzlich vom Mentor des Wettbewerbs, dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, persönlich geehrt.

Kernstück des Innovationswettbewerbs TOP 100 ist ein wissenschaftliches Auswahlverfahren, das die Teilnehmer durchlaufen müssen. Im Auftrag von compamedia, dem Ausrichter des Vergleichs, untersuchten der Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team die S+T Fassaden GmbH anhand von mehr als 100 Innovations-Indikatoren aus fünf Kategorien:

Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation und Innovationserfolg. Im Grundsatz geht es in der TOP 100-Analyse um die Frage, ob die Innovationen eines Unternehmens nur ein Zufallsprodukt sind oder aber systematisch geplant werden und damit in Zukunft wiederholbar sind. Eine besondere Gewichtung erfährt die Frage, ob und wie sich Neuheiten und Produktverbesserungen am Markt durchsetzen (weitere Informationen zu den Prüfkriterien unter www.top100.de/pruefkriterien).

Die Firma ist in der Metallbaubranche beheimatet. Das Unternehmen hat sich vor allem im Bereich der vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden einen Namen gemacht und ist seit über 30 Jahren im deutschen und internationalen Markt tätig. Die S+T Fassaden GmbH gehört zu den größten mittelständischen Fassadenbauern und wächst weiter. Gerade erst ist das neue Verwaltungsgebäude fertiggestellt worden, in diesem und dem nächsten Jahr folgen eine weitere, neue Produktions- und eine Lagerhalle.

„Über die Nominierung für die Top 100 haben wir uns natürlich sehr gefreut. Das wir dann gewonnen haben, bestärkt uns in unserem Weg“, sagt Geschäftsführer Stefan Karnatz und meint damit den innovativen Geist, den das Unternehmen entwickelt hat. „In unserem zum Großteil jungen Team steckt eine Menge Innovationskraft und -wille.

Das macht es für das Management um einiges einfacher, da bei uns die meisten Impulse für Innovationen von den Mitarbeitern kommen.“ Und das funktioniert anscheinend sehr gut. Neben der Digitalisierung spielt die Forschung und Entwicklung im Unternehmen eine große Rolle.

Damit alle Bewerber die gleichen Chancen haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50, 51 bis 200 und mehr als 200 Mitarbeitende.

„Wie sehr ist ein Unternehmen auf Innovation ausgerichtet? Wie konsequent folgen seine Strukturen diesem Ziel? Bei TOP 100 untersuchen wir das“, erläutert Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter von TOP 100. „Die innovativsten Mittelständler erhalten das Siegel. Es zeigt, dass sie hervorragend für künftige Herausforderungen gerüstet sind.“

Am 24. Juni gibt es einen zweiten Anlass zum Feiern: Dann kommen in Frankfurt am Main die Top-Innovatoren des Jahrgangs 2022 zur Preisverleihung auf dem Deutschen Mittelstands-Summit zusammen, um die Glückwünsche von Ranga Yogeshwar entgegenzunehmen. Der Wissenschaftsjournalist begleitet den Innovationswettbewerb seit elf Jahren als Mentor.

TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 25 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Die Magazine manager magazin und impulse begleiten den Unternehmensvergleich als Medienpartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.

Mehr Informationen sowie allgemeines Bildmaterial zum TOP 100-Wettbewerb finden Sie im Internet unter www.top100.de/presse oder per E-Mail an presse@compamedia.de. Weitere Informationen zum ausgezeichneten Unternehmen hält Stefan Karnatz für Sie bereit:

Ansprechpartner S+T Fassaden GmbH
Stefan Karnatz
Am Tannenkopp 8
18195 Tessin
038205 / 1312 0
tessin@st-fassaden.de
www.st-fassaden.de

S+T Fassaden GmbH – Standort Tessin

Ein neues Verwaltungsgebäude entsteht.

2021

S + T Fassaden GmbH – Standort Tessin | Tessiner Amtsblatt

Verlassen wir Tessin oder bleiben wir?

Diese ernste Frage stellten sich die Geschäftsführer der S+T Fassaden GmbH im Jahr 2019. "Macht es überhaupt Sinn hier in Tessin zu bleiben oder verlegen wir unseren Standort weiter Richtung Süden?"
Ein Grund für die Überlegung war die Ostsee im Norden. Sie versperrt quasi den Weg nach oben. Dort können leider keine neuen Kunden gewonnen werden.

Ein anderer Grund war die Frage, ob das Unternehmen hier in Tessin weiter wachsen kann. Um weiter wachsen zu können, brauchen sie neue Maschinen. Diese benötigen viel Platz und ein Dach über dem Kopf. Und dafür braucht es weitere Grundstücke.
Also fragten sie die Stadt Tessin und erhielten die gewünschte Antwort.
S+T Fassaden bekam die Möglichkeit, in Tessin neue Grundstücke zu kaufen.
Mit dieser Basis entstand ein 5-Jahres-Plan. Sie beschäftigten sich sehr intensiv mit den wichtigsten Themen. Alles wurde genauestens geprüft und berechnet.

Der 5-Jahres-Plan:

  • • 2019 kaufte S+T die neuen Grundstücke.
  • • Von Mai bis Dezember 2020 wurde das neue Verwaltungsgebäude errichtet.
  • • Ende 2021 bis Ende 2022 entsteht eine neue Produktionsstätte mit einer Pulverbeschichtung.
  • • Im Jahr 2022 wird der Maschinenpark mit einem 3-Phasen-Laser erweitert.
  • • Von 2023 bis 2024 entsteht eine neue Lagerhalle, damit die Abläufe verbessert werden können.

Es wurde und wird viel Geld investiert, um das Unternehmen zu verbessern und weiter zu wachsen. Die Voraussetzungen stimmen. Trotz Corona haben sie sich bewusst dafür entschieden. Das heißt natürlich auch, dass neue Arbeitsplätze entstehen. Gebraucht werden am dringlichsten Monteure, Vorarbeiter und Pulverbeschichter.
Ich fragte den Geschäftsführer Stefan Karnatz: "Welche Vorteile haben denn die Mitarbeiter, hier zu arbeiten?" Er lächelte stolz und fing an zu erzählen:

Vorteile für Mitarbeiter:

  • • Ein neues, modernes Verwaltungsgebäude ist entstanden.
  • • Alle Räume im Gebäude sind klimatisiert.
  • • Es gibt kostenlose Heißgetränke.
  • • Ein Fitnessraum mit Dusche und online Buchung.
  • • Die Monteure arbeiten in einer 4 Tage Woche.
  • • Digitale Zeiterfassung per App für die Monteure, damit keine Überstunde verloren geht.
  • • Vertrauensarbeitszeiten für die Mitarbeiter im Verwaltungsgebäude, sodass auch mal persönliche Termine wahrgenommen werden können.
  • • Homeoffice wird komplett angeboten und auf Wunsch auch eine 4 Tage Woche.

Das sind doch mal vielversprechende Bedingungen. Die S+T-Gruppe mit ca. 200 Mitarbeitern gehört zu den 3 größten mittelständischen Fassadenbauern Deutschlands. Und das Ziel ist klar: Sie wollen die Nummer 1 werden. Wenn auch du mit grandiosen Menschen zusammen an einer großen Vision arbeiten möchtest, dann bewirb dich.

Die S+T-Gruppe: www.st-fassaden.de  www.mv-nord.com  www.hansemv.de

2021

TESSIN Manchmal ist es einfach zu spät. Zu spät für einen letzten Wunsch - so war es bei einer guten Freundin von Stefan Karnatz aus Tessin. Trotz schwerer Krankheit wäre sie so gern mit ihrem kleinen Sohn ins Ostseestadion gegangen. Wäre gern dabei gewesen, wenn er zum allerersten Mal die Stimmung dort erlebt. Doch der Tod war schneller, kam noch vor ihrem 40. Geburtstag. Die Familie war nicht mehr dazu gekommen, eine Tour mit dem Wünschewagen anzumelden.
Gerade bei Menschen, die zu Hause gepflegt werden, kommt der Anruf oft relativ spät", weiß Bettina Hartwig vom ASE. "Denn die Fami­lien tun sich schwer zu akzeptieren, dass das Ende tat­sächlich nah ist."
Stefan Karnatz aber wurde durch diesen Fall in seinem Freundeskreis auf das Angebot aufmerksam. "Ich kannte das vorher gar nicht und ha­be festgestellt, dass die Idee genial ist", erzählt er. "Und das Geld bewirkt direkt etwas - hier bei uns." Deshalb haben sein Geschäftspartner und er beschlossen, 10 000 Euro zu spenden.
Der 34 Jahre alte Geschäftsführer der S+ T Fassaden GmbH nutzt bei der Übergabe des symbolischen Schecks für den Wünschewagen die Gelegenheit, sich das Fahrzeug aus der Nähe anzuschauen, lässt sich von Bettina Hartwig genau erklären, wie das Projekt funktioniert. Und sagt am Ende: "Wenn Sie mal einen Fahrer brauchen - rufen Sie mich an." Neben den persönlichen Gründen für seine Spende spricht Karnatz auch von gesellschaftlicher Verantwortung. "Wir konnten in der Corona-Zeit trotz allem weiterarbeiten und erfolgreich sein. Deshalb wollten wir unbedingt was zurückgeben."
Ihm ist wichtig, dass das Geld regionalen Projekten zugutekommt, die sich über Spenden finanzieren und in denen Ehrenamtler tätig sind. Seine Firma unterstützt auch andere Initiativen, nun ist der Wünschewagen dazugekommen.
Auch die Kunden der Kette Lila Bäcker haben gesammelt, in allen Filialen standen die Spendenboxen des Wünschewagens. So sind 40.000 Euro zusammengekommen.
Eine weitere grosse Spende kommt von der Spedition Rumstich in Parchim. "Die Firma ist schon von Anfang an dabei", erzählt Bettina Hartwig. Ebenfalls immer wieder auf der Spender-Liste: die Sozius Pflege- und Betreuungsdienste aus Schwerin, die dort unter anderem mehrere Pflegeeinrichtungen und das Hospiz betreiben. Und der Organisatorin fällt auf, dass immer mehr Mediziner Geld überweisen. "Das zeigt uns, dass unser Projekt bei den Ärzten ankommt", sagt Hartwig.

Dörte Rahming

2021

S+T Fassaden GmbH – Standort Tessin

Reportage des NDR – nordmagazin
Genossenschaftliches Wohnen für Studenten NDRde – Fernsehen
Report von Jana Schulze

März 2020

S+T Fassaden GmbH – Standort Tessin

Extravagante Fassaden aus Tessin bei Rostock

Reportage im „nordmagazin“ des NDR vom 02. März 2020.
Report von Sylvio Kaczmarek

März 2020

Aussenhaut – made in Tessin | Ostseezeitung

Januar 2020

S+T Fassaden plant, baut und montiert Fassaden und Metalldächer.
Viele Aufträge heißt: Die Firma expandiert.

Tessin. Die Auftragsbücher sind voll, die Kapazitätsgrenzen auf dem Grundstück in Tessin ausgereizt.
Das Metallbauunternehmen S+T Fassaden aus der Recknitzstadt ist so gut im Geschäft, dass der Betrieb erweitert werden muss. Gegenüber der bisherigen Produktionshallen im Gewerbepark wurde im Herbst 2019 ein Grundstück erworben.
„Hier wollen wir ein neues Verwaltungsgebäude errichten“, kündigt Geschäftsführer Stefan Karnatz an. Im April soll mit dem Bau begonnen werden, noch vor Weihnachten will die Verwaltung umziehen. Im nächsten Jahr ist der Bau einer neuen Lagerhalle angedacht.

Seit 1993 ist der Betrieb in Tessin ansässig und kontinuierlich gewachsen. In drei Produktionshallen werden die Leichtmetallfassaden und Dachelemente gefertigt, zuvor, gleich nebenan, von Planern und Konstrukteuren entwickelt und später von eigenen Monteuren vor Ort angebracht. „Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind unser Hauptprodukt“, sagt Firmenchef Karnatz und damit haben die Tessiner die Nase weit vorn, gehören nach eigenen Angaben bundesweit zu den „Top-3-Anbietern“ in der Branche. „Unser Gebäude atmet, wird gelüftet, kann entfeuchten“, beschreibt Karnatz die Vorzüge der Fassaden made in Tessin.

Etwa 70 Projekte pro Jahr setzt S+T-Fassaden um – in der Region, bundesweit, international. Das Flughafendach in Rostock-Laage, das Einkaufscenter Marktkauf in Lütten Klein und die Fassade des Aida-Firmensitzes in Rostock tragen
die Handschrift des Unternehmens. Drei U-Bahnhöfe in Düsseldorf, die Zentralbibliothek in München oder die Humboldt-Box in Berlin wurden individuell „eingekleidet“. Schulen und Hochschulen in ganz Deutschland verteilt grüßen mit dekorativen Metallplatten aus hiesiger Produktion. Das Grundbuchamt in Greifswald hat ein rostiges Kleid aus Cortenstahl. Thermen, Kliniken, Firmen- und Bürogebäude, Einkaufszentren, Laborgebäude – die Liste der Referenzen ist lang.

Im Ausland ist es der Hauptbahnhof Graz, den dank S+T-Fassaden ein verrücktes Dach schmückt oder die Ferrari World in Abu Dhabi, ein riesiger Freizeitkomplex, den die Tessiner 2009 mit bedacht haben Mit 231 000 Quadratmeter Fläche
und 900 Tonnen Gewicht ist dieses Aluminiumdach eines der größten Metalldächer der Welt. 2016 sind Experten aus der Recknitzstadt nach Taiwan gereist, um hier die Verantwortung für die Montage eines in Deutschland hergestellten
Metalldaches zu übernehmen. „Wir wurden da zu Hilfe gerufen“, erinnert sich Karnatz, der als Lehrling in der Firma gestartet ist und seit fünf Jahren zur Geschäftsleitung gehört. Vorarbeiter hätten die Taiwanesen angeleitet, 30 000 Quadratmeter Aluminium-Stehfalz-Dach auf eine gigantische Konzerthalle in Kaohsiung zu montieren. Für das Projekt gab es mehrere Preise für Architektur und Design.
„Weltweit sind wir bei Prestigeprojekten dabei“, so der Chef. 2013 und 2018 hat S+T Fassaden Niederlassungen in Owingen am Bodensee und in der Nähe von Koblenz gegründet, um von Süddeutschland aus besser agieren zu können. Ingenieure, Planer, Zeichner, IndustrieMeister und gewerbliche Mitarbeiter arbeiten dort an hochwertigenFassaden, Aluminium-Dächern und Fenstern. Insgesamt zählt der Unternehmensverbund, zu dem auch die Produktionsbereiche Metallvertrieb Nord und Süd gehören, heute 180 Mitarbeiter, davon sind 105 am Standort Tessin. Und es werden mehr.

Acht Lehrlinge werden derzeit im gewerblichen Bereich ausgebildet. „Nicht für den Markt sondern für uns“, stellt der Geschäftsführer klar. Auf Messen, durch Kooperation mit Schulen, im Internet und in sozialen Medien wird
um Nachwuchs geworben. „Wir betreiben da viel Aufwand“, sagt Karnatz, „beteiligen uns auch an den Führerscheinkosten, denn Mobilität ist wichtig.“ Die meisten der Azubis wurden bisher übernommen. Die Mitarbeiter werden übertariflich entlohnt. Alle Monteure arbeiten nur an vier Tagen pro Woche. „Sie sind Donnerstag Abend zu Hause und haben ein langes Wochenende“, sagt Karnatz. Mit einem Wohlfühlklima wollen die Chefs dem Fachkräftemangel
begegnen. So wird im Verwaltungsneubau auch ein Fitnessraum für alle Mitarbeiter eingeplant, ein Ruheraum und eine Terrasse mit Outdoorküche. Das IT-System wird umgestellt, um Homeoffice zu ermöglichen. „Das wird bitter nötig, wir
müssen etwas tun für unsere Kollegen“, sagt Karnatz. Es stand die Frage am Standort: Bleiben oder gehen? „Wir bleiben, hier ist unser Zuhause.“ 3,5 Millionen Euro werden in den Neubau investiert.

Ein großes Projekt 2020 wird die Dachsanierung am Flughafen Laage. Außerdem werden die Tessiner die Fassaden des neuen Rostocker Fraunhofer-Institutes bauen und montieren. Sie werden dem Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin aufs
Dach steigen. Aktuelle Baustellen in Rostock sind das Studi-Nest, ein neues Studenten-Wohnheim Am Vögenteich, und die Hansekaserne. „Und wir sind auch in Österreich und in der Schweiz tätig“, nennt Karnatz weitere Aufträge.

Von Doris Deutsch

S+T Fassaden GmbH – Standort Tessin

Fassadenerneuerung am Betriebsgebäude in Tessin.

August 2018

Wei-Wu-Ying-Zentrum für Kunst und Kultur

S+T Fassaden GmbH betreut den Bau des größten Kulturzentrum Asiens. Seit Oktober 2015 standen dem Bauherrn, das Kultusministerium der Republik China, für die Herstellung eines sehr aufwendigen, in drei Achsen gedrehten Stehfalzdaches vier Supervisor und ein Ingenieur von S+T Fassaden beratend zur Seite.

August 2018

Welterbesaal Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee

900 m² Dachfläche | 300 m² Paneelfläche

2016

S+T Fassaden | Auszeichnung zum Unternehmen des Jahres 2016

S+T Geschäftsführer Bernd Schröter | Finalist als Unternehmer des Jahres 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

Deutschland akut

Gebäude erhalten Charakter durch Form, Farbe und Material. Designwelten auf neuestem technischen Stand.

2014

S+T Fassaden GmbH - Imagebooklet

Es erwarten Sie detaillierte Referenzen sowie einen Einblick in unsere Unternehmensphilosophie

>> schauen Sie sich hier unser Imagebooklet an